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Resident Evil Umbrella Corps: Interview mit Produzent Masachika Kawata
24.09.2015, 16:08
Beitrag #1
Resident Evil Umbrella Corps: Interview mit Produzent Masachika Kawata
23.09.15 - Gamespot führte ein Interview mit Masachika Kawata, dem Produzenten von Resident Evil Umbrella Corps bei Capcom. Die interessantesten Aussagen in der Zusammenfassung:

- Capcom entschied sich das Spiel als reinen Shooter zu entwickeln, weil das Genre besonders im Westen populär ist.

- Kawata will aber auch japanische Spieler mit Umbrella Corps ansprechen. Deshalb gibt es viele Nahkämpfe in engen Räumen und Korridoren sowie einzigartige Elemente wie den "Zombie Jammer", der nach dem Geschmack der Japaner sein soll.

Der "Zombie Jammer" ist ein Rucksack-ähnliches Gerät, mit dem alle Spieler starten. Es hält die Zombies davon ab, den Spieler anzugreifen, sofern er sie nicht angreift.

- Umbrella Corps handelt nach den Ereignissen von Resident Evil 6 (PS3, Xbox 360).

- Die Zombies sollen ein unberechenbares Element darstellen. Wenn der Spieler sie attackiert, erkennen sie ihn als Ziel. Oft kommt man nicht darum herum, sie anzugreifen, weil sie sich mitten in der Schusslinie der beiden Teams befinden.

- Es gibt keine "Story Kampagne".

- Ein System mit Erfahrungspunkten ist nicht vorhanden, durch das die Spielfigur Levels aufsteigt und stärker wird. Kawata sagt, dass der Spieler selbst die Erfahrung machen und immer besser werden soll; man will diesen Umstand deshalb nicht mit einer Zahl am Spiel-Charakter festmachen.

Stattdessen gibt es ein punkte-basiertes System, durch das der Spieler Punkte verdient und diese für die Anpassung seines Charakters einsetzt.

- Die Waffen sollen sehr ausbalanciert sein. Die ultimative Waffe, mit der man jeden erledigen und mühelos gewinnen kann, gibt es nicht.

- Der Spieler hat zwar immer eine Pistole und den "Zombie Brainer", die restliche Bewaffnung setzt auf Loadouts.

- Man sucht sich Haupt- und Nebenwaffen aus, wobei es stets vier Sets für die Hauptwaffen gibt: Sub, Main, Brainer und Grenade.

- Dass die Levels recht eng und klaustrophobisch gestaltet sind, ist ein Schlüsselkonzept des Spiels. Der Spieler soll nie wissen, woher die Gegner kommen - von oben, unten, vorne, hinten, usw. Es gibt auch Karten mit größeren Levels als in der Demo auf der Tokyo Game Show, doch sind keinesfalls Arenen geplant.

- Durch die kleinen und engen Levels können nicht viele Spieler in einem Team sein, so dass das Matchmaking besser funktionieren und man schneller ins Spiel finden soll.

- Microtransactions sind nicht vorgesehen. Es wird kostenlose DLCs in Form von neuen Karten geben.

- Plattformübergreifendes Spielen zwischen PS4 und PC ist nicht möglich.

- Als vorrangige Steuerung auf beiden Systemen dient der Controller.

- Mit Resident Evil verbinden die meisten Menschen "Survival Horror". Doch die Marke hat sich in den letzten 20 Jahren auch weiterentwickelt und verändert, so dass es viele Nebentitel und Spin-Offs gibt. Für Kawata ist es wichtig, dass eine einzelne Marke auch unterschiedliche Spielerfahrungen bietet.

Die Fans waren bestimmt überrascht, dass es sich bei Umbrella Corp um einen Third-Person-Shooter handelt. Doch war das Schaffen einer Spielerfahrung, die sich von den Haupttiteln der Serie abhebt, schon immer ein Teil der Resident Evil-Serie.

- Release: Anfang 2016 (Europa)
CLICK (Gamespot: "Where Does Umbrella Corps Fit in the Resident Evil Timeline?")

Quelle: gamefront.de
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